Posch und BUND
Reflexartig wettert Minister Posch gegen den BUND sobald dieser den Klageweg gegen Abschnitte der neu zu bauenden A44 erwägt oder beschreitet. Dabei liefern er und sein Ministerium dem BUND die Vorlagen, um mit Klagen Erfolg zu haben. Während die Fachleute wissen, dass ein gute Planung ihre Zeit braucht,setzt das Minsterium Posch Fristen, die es den Fachleuten unmöglich machen eine weitgehend klagefeste Planung vorzulegen. Damit erweist sich die Politik als der größere Hemmschuh bei der Verwirklichung dieser Planung. Welche Ziele sie damit verfolgen, ihre eigenen Vorstellungen so zu torpedieren, bleibt unklar und führt letztlich nur zur Demotivation aller seit vielen Jahren an dieser Planung beteiligten. Personalführungsnote 6. Die B7 auszubauen und auf einen Neubau der A44 in großen Teilen zu verzichten sollte als Idee nicht einfach abgetan werden. Die Kaufunger sind gut beraten sich zu überlegen ob sie die Zerschneidung eines wertvollen Naherholungsgebietes dem Ausbau der B7 an dieser Stelle vorziehen. Letzteres würde zudem einen hohem zweistelligen Millionenbetrag sparen. Das sind auch unsere Steuergelder, egal ob sie vom Bund oder vom Land kommen.
Jörg Heyen, Kassel

Genau so ist es!
Ich finde es schade das sich viel zu Wenige mit Verkehrsplanung beschäftigen ,ist ja auch nicht ganz leicht!
Das System Straßenverkehr beginnt sich zunehmend wegen ständig steigender Kosten für Neubau, Unterhalt und Folgekosten aufzufressen!
Wie laufen die Verkkehrsströme wenn eine PKW-Autobahnmaut kommt?
Erdöl ist endlich,die Rohstoffpreise steigen ständig!
Die Bevölkerung wird immer Älter,das Lohn und Rentenniveau wird in den nächsten Jahren erheblich sinken! Die größte Bevölkerungsgruppe wird zunehmend sich überhaupt kein Auto mehr leisten können!
Das Geld für die A44 fehlt dann für einen Ausbau des ÖPNV.