Umweltschutz an A44 kostet Hunderte Millionen
Auf einen Leserbrief zur A44 von Silvester 2011 muss erwidert werden, dass bisher nicht nur unscheinbare "2-3 % der Bausumme ... durch Umweltschutzmaßnahmen erzwungen" wurden, sondern buchstäblich hunderte von Millionen Euro! Und diese Angabe ist nicht einfach so dahin gewürfelt, sondern konkret belegbar! Nur geschah das bisher noch nicht öffentlich. Die riesigen Beträge stehen in keinstem Verhältnis mehr zum angestrebten Nutzen für den unbestritten notwendigen Schutz der Natur. Genau das muss man "absurd" nennen, nicht die gesamte Autobahn. Außerdem ist die Aussage zur "Verdoppelung des Verkehrsaufkommens", die angeblich aus "den Planungsunterlagen" entnommen wurde, ebenso grundfalsch. Richtig ist vielmehr, dass auf den genannten Bundesstraßen (B7 u.a., mitsamt Ortsdurchfahrten) durch die A44 eine erhebliche Entlastung eintreten wird. Auch in einem Märchenland ist es unredlich, die Dinge so auf den Kopf zu stellen, wie es einst der Baron von Münchhausen tat.
Manfred Adam, Ringgau-Lüderbach

Richtig,
wir bewegen uns hier aber in einer Mittelgebirgslandschaft da ist Autobahnbau schon mal erheblich teurer!
Die Linienführung der A44 wurde politisch von Verkehrsminister Klemm SPD festgelegt!
Wirkliche Alternativen wurden nur unzureichend untersucht!
Eine UVP für die gesamte A44 fehlt nach wie vor!
Natürlich steht in den Planungsunterlagen das daß Verkehrsaufkommen sich verdoppeln soll!
Zudem wird es dann auch kein wenn auch nur löchriges LKW-Fahrverbot mehr geben!
Gerade im Bereich Ringgau mußte das ASV die Verkehrszahlen um 17000 KFZ täglich korrigieren ,mit solchen Verkehrszahlen ist normal kein Autobahnbau mehr zurechtfertigen!
Wir bewegen uns in der zitierten “Mittelgebirgslandschaft”, aber nicht in den Alpen. 13 Tunnel auf weniger als 50 km Strecke und ein Tunnelanteil von 25 % sind schlicht unsinnig.
“Trassenalternativen” sind für die A44 sehr wohl untersucht worden, aber nicht öffentlich bekannt.
“UVP´s” und andere umweltfachliche Beiträge sind in einem unvorstellbarem Umfang erstellt worden. Auch das ist bestenfalls stückweise bekannt.
Die prognostizierte Verdoppelung der Verkehrsmengen ist nach wie vor realistisch. Ein Teil davon ist längst eingetreten. Man muss nur unterscheiden zwischen Haupt- und Nebenstraßen, LKW- und PKW-Verkehr, den Prognosehorizonten 2010, 2020 u. 2030. Einfach mal so “17.000 Kfz für den Ringgau” in den Raum zu stellen ist absolut irreführend.
Näheres in meinem Buch Märchenstraßen.
Die Linienführung dieser Autobahn wurde doch von der SPD so bestimmt.
Und wird nach Recht und Gesetz so gebaut!
Die tatsächlichen Kosten für die A44 inklusive Folgekosten müssen auf den Tisch! Die Kosten für die paralle verlaufende B7 und wer die Folgekosten bezahlt müssen auf den Tisch!
Die ganze Linienführung ist ein Witz,der Bau von Ortsumfahrungen währe erheblich billiger und würde bei den Verkehrszahlen völlig ausreichen ,alles andere ist Steuergeldverschwendung!
Siehe A38 Autobahn für 55000 KFZ täglich gebaut,knapp 25000 fahren tatsächlich!