Die HNA von morgen: 2. September
Liebe Leserinnen und Leser,
Sarrazin und kein Ende - so langsam hat man das Gefühl, dass nun wirklich schon alles zu dem Mann und seinem Buch gesagt wurde, nur noch nicht von jedem. Natürlich kann eine Politikredaktion auch heute nicht umhin, die Debatte zu beobachten (es geht zur Stunde vor allem um den Verbleib Thilo Sarrazins bei der Bundesbank). Aber interessanter erscheint uns dann doch die inhaltliche Auseinandersetzung: Beispiel Einwanderungspolitik.
Wie machen es andere Staaten? Wie macht es Deutschland? Und wenn Sie sich auch schon seit einer Weile fragen, was eigentlich unser neuer Bundespräsident so macht (und warum man nichts mehr von ihm hört!) - schauen Sie morgen mal ins Blatt. Es lohnt sich. Die Wirtschaftsredaktion hat ein Thema am Wickel, bei dem einem das Gruseln kommen kann: Oder wussten Sie schon, dass Europa Milliarden Euro an andere, südlichere Staaten zahlt, um seine Fischfangflotten aus den ziemlich entleerten heimischen Meeren vor deren Küsten fischen zu lassen?
Und dass ein Staat wie beispielsweise Marokko das Geld zwar nimmt, aber den Europäern dafür Fanggebiete zuweist, die gar nicht so ohne weiteres zu Marokko gehören? Warum hat Jogi Löw so eine merkwürdige Antwort gefunden auf die Frage, wer nun Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft werden soll - Philipp Lahm oder Michael Ballack? Wir erklären Absichten, Wirkungen und Hintergründe. Und wenn Sie sich noch an die bahnbrechenden Forschungen und Expeditionen von Jane Goodall erinnern, dann sollten Sie morgen den Kulturteil nicht verpassen. Da gibt es Neues über die Forscherin. Die Hessenseite stellt uns die neue First Lady des Landes vor. Und führt uns nach Fulda: Da spielt nämlich in Teilen der Erfolgsroman "Die Päpstin". Seine Autorin besucht die Stadt zur Stunde.
Und wir schauen zu - für Sie, liebe Leserinnen und Leser.

Dieser Artikel wurde am 01.September 2010 veröffentlicht. Weitere Beiträge von
ja,ja! die HNA: “Räder können Rollen”
mit Bild: Herr Oberbrunner und die Kunstfahrräder”….
Die Leihräder kommen und der ADFC ist dafür! – die FDP (natürlich?) dagegen. (wer sich für die ausführliche Begründung des ADFC interessiert, kann ein ausführliches Papier dazu bekommen, gerne auch die vollständige Pressemiteilung!, die die HNA nicht druckte
–> Umwelthaus, Wilhelmsstraße)
Die Maßnahme kostet leider Geld – um die Förderung abzuschöpfen, eine einmalige Gelegenheit, weil ein gutes Konzept vorgelegt wurde –
aber das ist Teil eines öffentlichen Nahverkehrskonzepts.
Natürlich haben die “ewigen Bremser der Radverkehrsentwicklung” gerade dann dabei ein “Spar Gewissen”.
Tatsächlich ist nicht sicher, wie es ausgeht, aber: jetzt kommt es darauf an, dass nicht genau diese “Sparer” alles tun werden, um einen einigermaßen Erfolg des Projekts zu torpedieren, nur um hinterher frohlocken zu können.
Jetzt kommte es darauf an, das alle “vernüftigen” Beteiligten, jede Kreativität ausschöpfen, um das Projekt so erfolgtreich wie möglich, und so sparsam wie nötig umzusetzen. Dabei sind Kosten in Relation zu den Chancen und Möglichkeiten zu sehen, wie der ADFC sehr richtig darlegt.
Ja, es gäbe Wichtigeres, um “die Räder zum Rollen zu bringen”, d.h. den Radverkehr zu fördern, attraktiv und sicher zu machen. Ob das was die Stadt da tut “hinreichend ist” – und “finanzierbar” (im Verhältnis zu anderen Ausgabe! ), das ist die eigentliche Frage.
Jetzt sollte diese Diskussion erst richtig losgehen und die “Entwicklung des Radverkehrs” im öffentlichen Fokus bleiben, ständig begleitet werden – “konstruktive Lösungen” müssen ausgearbeitet werden.
Manche Maßnahmen gelingen nicht auf anhieb, Korrekturen oder besseer noch gute Planung sind nötig. Manche Lösungen wie z.B. die Rad-/ Schutzstreifen sind – obwohl bewährt – für viele Beteiligte gewöhnungsbedürftig.
Autofahrer müssen sich damit abfinden, dass sie nicht (mehr, fast) überall Vorrang haben, beziehungweise Raum und auch mal Geschwindigkeit abgeben müssen.
Die Zeichen sind gut, dass es viele willige Menschen gibt, die bereit sind die Vorteile des Radfahrens mehr und mehr gegen die Bequemlichkeiten des Autos zu tauschen.
Mal sehen wie lange es z.B. dauern wird, bis so etws Sinnvolles wie eine “Fahrragstraße Königstor” umgesetzt (und wie ich mir vorstellen kann, Selbstverständlichkeit) ist.
Alle Interessierten sind aufgefordert, die Entwicklung des Radverkehrs aktiv zu fördern und die öffentliche Meinungsbildung nicht den “Bequemlichkeits-Fahrern” zu überlassen.
Hallo radlerLobby, bitte melden Sie sich für Kommentierungen künftig im Watchblog an – wir wollen hier unter echtem Namen mit den Nutzern diskutieren. Dann können Sie beispielsweise auch Links zu Ihren Beiträgen einstellen. Danke.